
Viele Hausbesitzer leiden unter anhaltenden Allergiesymptomen in Innenräumen wie verstopfter Nase und Niesen und stehen vor dem herzzerreißenden Dilemma, ob ihr geliebtes Haustier oder gewöhnliche Hausstaubmilben die Ursache sind. Da diese Allergien oberflächlich identisch erscheinen, ist die Diagnose unglaublich verwirrend. Dieser Leitfaden verspricht, den Lesern zu helfen, „Detektiv zu spielen“, um zwischen diesen beiden unsichtbaren Reizstoffen zu unterscheiden und endlich die wahre Ursache ihres Leidens zu identifizieren.
Warum sie sich genau gleich anfühlen
Ob es sich um Tierhaare oder Hausstaubmilben handelt, Ihr Körper reagiert auf die gleiche Weise. Ihr Immunsystem verwechselt ein harmloses mikroskopisches Protein mit einem gefährlichen Eindringling und überreagiert mit Histaminen.
Das Ergebnis ist die klassische Reihe von Beschwerden. Niesen, laufende Nase, juckende rote Augen, verstopfte Nase und manchmal pfeifende Atmung oder Ekzemschübe. Da die Symptome identisch sind, können Sie dies nicht allein anhand Ihres Gefühls diagnostizieren. Sie müssen sich ansehen, wo und wann es passiert.
Kandidat Nr. 1: Tierhaare (sie sind klebrig)
Es gibt ein großes Missverständnis, dass Menschen allergisch gegen Tierfell sind. Das sind Sie nicht. Sie sind allergisch gegen Proteine, die in Hautschuppen (Hautschuppen), Speichel und Urin enthalten sind.
Wenn Ihr Haustier sich putzt, trocknet dieser proteinreiche Speichel auf seinem Fell und löst sich in der Luft ab.
Das macht Tierhaare so tückisch. Sie sind unglaublich leicht und klebrig. Sie schweben stundenlang bei der leichtesten Brise in der Luft. Sie kleben auch an allem – Wänden, Kleidung, Möbeln und sogar an Ihnen. Deshalb niesen Sie vielleicht bei der Arbeit, nur weil ein Kollege zu Hause eine Katze hat.
Kandidat Nr. 2: Hausstaubmilben (sie graben sich ein)
Hausstaubmilben sind ein völlig anderes Kaliber. Es handelt sich um mikroskopisch kleine spinnenartige Kreaturen, die in jedem Haushalt leben, egal wie sauber er ist. Sie interessieren sich nicht für Ihr Haustier. Sie interessieren sich für Sie.
Sie ernähren sich von den abgestorbenen Hautschuppen, die Menschen jeden Tag abwerfen. Daher gedeihen sie dort, wo wir die meiste Zeit untätig verbringen. Unsere Betten. Matratzen, Kissen und Bettdecken sind Hausstaubmilbenparadiese, weil sie warm, feucht und voller Nahrung sind.
Im Gegensatz zu leichten Tierhaaren sind Hausstaubmilbenallergene (hauptsächlich ihre Abfallpartikel) schwerer. Sie setzen sich schnell in Stoffen ab und werden aufgewirbelt, wenn Sie sie stören, zum Beispiel wenn Sie das Bett machen oder sich auf das Sofa fallen lassen.
Detektivmodus: 3 Hinweise, um den Unterschied zu erkennen

Da wir keines von beiden sehen können, nutzen Sie diese Lebensstilhinweise, um herauszufinden, welcher Ihr Hauptauslöser ist.
Hinweis #1: Der „Weg von zu Hause“-Test Wenn Sie eine Woche lang Urlaub in einem Hotel (ohne Haustiere) machen und Ihre Symptome innerhalb von 48 Stunden auf magische Weise verschwinden, aber sofort wiederkehren, sobald Sie Ihr eigenes Haus betreten, wissen Sie, dass es sich um einen Umweltauslöser in Ihrem Haus handelt. Wenn Sie sich in einem sauberen Hotelzimmer immer noch schnupfig fühlen, könnte Ihr Problem stattdessen saisonaler Pollen sein.
Hinweis #2: Schlafzimmer vs. Wohnzimmer Wo fühlen Sie sich am schlechtesten? Wenn Ihre Symptome ihren Höhepunkt erreichen, sobald Ihr Gesicht nachts das Kissen berührt, oder Sie sich am Morgen am schlechtesten fühlen, zeigen Sie auf Hausstaubmilben. Ihr Bett ist deren Hauptquartier.
Wenn Sie sich morgens wohlfühlen, aber unkontrolliert niesen, wenn Sie auf dem Wohnzimmersofa sitzen, wo der Hund schläft, oder wenn die Katze sich an Ihr Bein reibt, vermuten Sie Tierhaare.
Hinweis #3: Der Reinigungs-Auslöser Fühlen Sie sich beim Staubsaugen oder Staubwischen sofort krank? Beide Allergene werden bei der Reinigung aufgewirbelt, aber Hausstaubmilbenpartikel sind schwerer und setzen sich schneller ab. Wenn die Reaktion intensiv ist, aber 30 Minuten nach der Reinigung abklingt, sind es oft Hausstaubmilben, die von Teppichen und Polstermöbeln gestört wurden.
Der einheitliche Verteidigungsplan
Hier ist die gute Nachricht. Da beides Partikelallergene sind, die in Stoffen gedeihen, ist der Plan zur Bekämpfung weitgehend derselbe. Sie müssen Ihr Haustier nicht unbedingt umquartieren, aber Sie müssen Ihre häusliche Umgebung ändern.

Schritt 1: Befestigen Sie Ihr Schlafzimmer (die Haustierfreie Zone) Sie verbringen hier acht Stunden. Es muss ein Heiligtum sein. Die wichtigste Regel ist, Haustiere vollständig aus dem Schlafzimmer fernzuhalten.
Zweitens müssen Sie Ihr Bett absichern. Ob Hausstaubmilben in der Matratze leben oder Tierhaare den ganzen Tag darauf liegen, Sie brauchen eine Barriere. Umhüllen Sie Ihre Matratze, Kissen und Bettdecke mit hochwertigen Schutzbezügen mit Reißverschluss.
Schritt 2: Die Luft reinigen Erinnern Sie sich, wie ich sagte, dass Tierhaare stundenlang schweben? Sie brauchen Technologie, um sie aus der Luft zu holen, bevor Sie sie einatmen. Ein Standardventilator reicht nicht aus.
Sie benötigen einen echten HEPA-Luftreiniger, der in den Räumen läuft, in denen Sie (und Ihre Haustiere) die meiste Zeit verbringen. Er fängt diese superleichten Haarschuppenpartikel und luftgetragenen Hausstaubmilbenfragmente auf.
Schritt 3: Das Heißwäsche-Ritual Ob es Hundespeichel auf der Bettdecke oder Hausstaubmilben in der Bettwäsche sind, Hitze ist der große Gleichmacher. Waschen Sie Ihre Bettwäsche wöchentlich in heißem Wasser (mindestens 55 °C), um Tierproteine zu denaturieren und Hausstaubmilben abzutöten.
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