Wie Hausstaubmilben Allergien auslösen

Hausstaubmilben sind mikroskopisch kleine Arthropoden, die zur Klasse der Spinnentiere gehören und häufig im Hausstaub vorkommen, insbesondere in Bereichen mit hoher Luftfeuchtigkeit und Wärme. Obwohl sie mit bloßem Auge nicht sichtbar sind, können ihre Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit erheblich sein, da sie ein häufiger Auslöser für Allergien sind.

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Hausstaubmilben ernähren sich von abgestorbenen Hautzellen, die von Menschen und Haustieren abgestoßen werden, sowie von anderen organischen Stoffen, die im Staub enthalten sind. Sie gedeihen in Matratzen, Kissen, Polstermöbeln, Teppichen und anderen Polstermöbeln, wo sich diese Nahrungsquellen ansammeln. Während ihres Wachstums produzieren sie Abfallprodukte, die die Hauptverursacher von allergischen Reaktionen bei anfälligen Personen sind.

Die allergenen Komponenten der Hausstaubmilben umfassen Proteine, die in ihren Körpern, Sekreten und Exkrementen vorkommen. Wenn diese Partikel in die Luft gelangen, können sie in die Atemwege eingeatmet werden, was zu verschiedenen allergischen Symptomen führt. Hier ist, wie Hausstaubmilben Allergien verursachen:

  1. Einatmen allergieauslösender Partikel: Die geringe Dichte von Hausstaubmilbenpartikeln ermöglicht es ihnen, bei Störungen, wie zum Beispiel beim Staubsaugen oder einfach nur beim Gehen auf Teppichböden, leicht in die Luft zu gelangen. Beim Einatmen können diese winzigen Partikel bei empfindlichen Personen allergische Reaktionen auslösen.

  2. Aktivierung des Immunsystems: Bei Personen mit Hausstaubmilbenallergien erkennt das Immunsystem die Proteine aus den Körpern oder Abfallprodukten der Milben als schädliche Eindringlinge. Diese Erkennung führt zu einer Immunantwort mit der Produktion spezifischer Antikörper, die als Immunglobulin E (IgE) bezeichnet werden.

  3. Freisetzung entzündungsfördernder Chemikalien: Bei wiederholter Exposition gegenüber Hausstaubmilbenallergenen setzt das Immunsystem Histamin und andere entzündungsfördernde Chemikalien frei. Histamin ist für die klassischen allergischen Symptome wie Niesen, Schnupfen, juckende Augen und Hautreaktionen verantwortlich.

  4. Entzündung der Atemwege: Eingeatmete Hausstaubmilbenallergene können zu Entzündungen der Atemwege führen, die Nase, Nebenhöhlen, Rachen und Lunge betreffen. Diese Entzündung verursacht Symptome wie Nasenverstopfung, Husten, Keuchen und Atembeschwerden.

 

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  1. Hautreaktionen: Direkter Kontakt mit Hausstaubmilbenallergenen oder Exposition gegenüber Hausstaubmilben-verseuchter Bettwäsche kann bei einigen Personen Hautreaktionen wie Ekzeme oder Nesselsucht verursachen.

  2. Asthma-Exazerbation: Bei Personen mit Asthma kann die Exposition gegenüber Hausstaubmilbenallergenen Asthmasymptome auslösen, die zu Bronchokonstriktion (Verengung der Atemwege), erhöhter Schleimproduktion und Atembeschwerden führen.

  3. Anhaltende Exposition und chronische Allergien: Hausstaubmilben sind in Innenräumen allgegenwärtig, und ihre Allergene können über lange Zeiträume bestehen bleiben. Eine längere Exposition gegenüber diesen Allergenen kann zu chronischen Allergiesymptomen führen, wobei Betroffene das ganze Jahr über Beschwerden haben.

  4. Sensibilisierung und Allergieentwicklung: Hausstaubmilbenallergien können sich im Laufe der Zeit durch einen Prozess entwickeln, der als Sensibilisierung bezeichnet wird. Zunächst zeigen Betroffene möglicherweise keine allergischen Symptome, aber bei wiederholter Exposition kann ihr Immunsystem sensibilisiert werden, und allergische Reaktionen können sich später im Leben manifestieren.

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