
Wir lieben unsere Hunde. Sie sind Teil der Familie. Aber für jeden, der unter morgendlicher Verstopfung, juckenden Augen oder Asthma leidet, könnte Ihr vierbeiniger bester Freund unbeabsichtigt Ihre Gesundheit sabotieren.
Es geht nicht nur darum, allergisch gegen den Hund selbst zu sein. Es gibt eine verborgene Ebene dieses Problems, die die meisten Tierbesitzer übersehen.
Jüngste Studien und Daten zur Haushaltshygiene offenbaren eine harte Wahrheit. Haushalte mit Hunden haben deutlich höhere Hausstaubmilbenpopulationen als Haushalte ohne Hunde.
Hier ist die wissenschaftliche Erklärung, warum Ihr Hund der ultimative Hausstaubmilbenmagnet ist und was Sie genau tun müssen, um Ihre Luftqualität zurückzugewinnen.
Das "All-You-Can-Eat"-Buffet
Um zu verstehen, warum Hunde das Problem verschärfen, muss man sich daran erinnern, was Hausstaubmilben fressen. Sie fressen keinen Staub. Sie fressen abgestorbene Hautzellen.
In einem normalen Haushalt liefern Menschen die Nahrungsquelle. Aber wenn Sie einen Hund hinzufügen, haben Sie im Wesentlichen ein 24/7-Buffet für Hausstaubmilben eröffnet.
Die 3 Wege, wie Hunde die Milbenpopulationen fördern
| Der Faktor | Wie er die Milbe ernährt |
| Überschüssige Hautschuppen | Hunde verlieren ständig Hautschuppen (Hundeschuppen). Sogar "hypoallergene" Hunde verlieren Hautschuppen. Dies erhöht das Nahrungsangebot in Ihren Teppichen und Bettwaren drastisch. |
| Feuchtigkeitsträger | Milben brauchen Feuchtigkeit, um zu überleben. Hunde hecheln und schwitzen über ihre Pfoten, wodurch die Mikroklima-Feuchtigkeit in den Bereichen, in denen sie schlafen, oft erhöht wird. |
| Die "Fellfalle" | Hundefell wirkt wie ein Besen. Es kehrt Staub und Milben vom Boden auf und trägt sie auf Ihr Sofa oder ungeschützt. |
Ein einziges Gramm Hundehaare enthält genug Nahrung, um Tausende von Hausstaubmilben wochenlang zu ernähren. Wenn Ihr Hund im Wohnzimmer schüttelt, bestäubt er den Boden im Wesentlichen mit Milbenfutter.
Die "doppelte Allergie"
Hier wird es für Allergiker knifflig. Sie denken vielleicht, Sie reagieren nur auf Hausstaubmilben oder nur auf den Hund. Oft ist es beides.
Immunologen nennen dies Koinfektion.
Da Hausstaubmilben und Hundeallergene oft an denselben Orten vorkommen, wie z. B. in Matratzen, wo unsere Barriere-Technologie am effektivsten ist, wird Ihr Immunsystem von zwei Seiten angegriffen.
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Der Überlastungseffekt: Ihr Körper kann vielleicht etwas Staub vertragen. Er kann vielleicht etwas Hundehaare vertragen. Aber wenn Sie hohe Hausstaubmilbenwerte, die durch hohe Hundehaarwerte angeheizt werden, kombinieren, läuft Ihr "Allergie-Eimer" über.
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Die Symptomverwirrung: Menschen machen oft den Hund für ihr Niesen verantwortlich, obwohl es eigentlich die Milben sind, die sich von der Hundedecke ernähren und der eigentliche Auslöser sind.
Wie man ohne Niesen koexistiert
Sie müssen den Hund nicht loswerden. Sie müssen die Umgebung nur intelligenter verwalten. Es geht um Verhungern (für die Milben) und Eindämmung (für die Allergene).
1. Die "Draußen"-Pflegeregel
Bürsten Sie Ihren Hund niemals im Haus. Wenn Sie ihn drinnen pflegen, gelangen Millionen von mikroskopisch kleinen Hautschuppen in die Luft, die sich schließlich in Ihrem Teppich absetzen.
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Bürsten Sie ihn täglich draußen. Lassen Sie die Nahrungsquelle auf dem Rasen, nicht auf Ihrem Teppich.
2. Taktischer Bettschutz

Wenn Ihr Hund auf Ihrem Bett schläft, schlafen Sie in einem Milben-Hotspot.
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Verwenden Sie einen wasserdichten, antiallergenen Matratzenschoner. Er verhindert, dass sich die Hautschuppen in den Matratzenkern setzen. Bleiben die Hautschuppen auf einem Schoner, können Sie sie einfach abwaschen. Gelangen sie in die Matratze, ernähren sie die Milben für immer.
3. Der 60°C Waschgang
Das Waschen des Hundebettes in kaltem oder warmem Wasser tötet Hausstaubmilben nicht ab. Es gibt ihnen nur ein Bad.
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Sie müssen das Bettzeug Ihres Hundes (und Ihr eigenes) bei 60°C (140°F) oder höher waschen. Dies ist der thermische Todespunkt für Hausstaubmilben. Tun Sie dies wöchentlich.
4. Erstellen Sie "No-Go"-Zonen
Es ist schwer, diesen Hundeblicken zu widerstehen, aber das Schlafzimmer zu einer haustierfreien Zone zu machen, ist die effektivste Methode, um Ihre nächtliche Allergenbelastung zu reduzieren.
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Geben Sie Ihrem Hund ein hochwertiges Bett im Flur oder Wohnzimmer. Ihr Immunsystem benötigt 8 Stunden Erholungszeit in einem sauberen Raum, um die Allergene während des Tages zu bewältigen.

Ein Haushalt mit mehr Hausstaubmilben bedeutet nicht, dass Ihr Haus schmutzig ist. Es bedeutet nur, dass mehr Leben darin ist.
Indem Sie verstehen, dass Ihr Hund als Nahrungsquelle für Milben dient, können Sie aufhören, die Symptome zu bekämpfen, und beginnen, die Ursache zu beseitigen. Unterbrechen Sie die Nahrungszufuhr, waschen Sie bei hoher Temperatur und schützen Sie Ihre Matratze.
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